Doppelevent begeistert Teilnehmer & Zuschauer in Burbach

110 Sportler zeigen trotz teil regnerischem Wetter Höchstleistungen auf zwei Rädern und zwei Beinen.


Die Natur erwachte zum Leben: Zwitschernde Vögel, frische Brise, kühle Temperaturen – perfekte Bedingungen für ein tolles Sporterlebnis am Burbacher Skihang sowie den umliegenden Wäldern. Nach der Hitze des Vortages sorgte der erfrischende Wind für die ideale Kulisse – insbesondere für alle, die sich die steilen Anstiege mit reiner Muskelkraft erkämpften. Die E-Biker waren da etwas komfortabler unterwegs – doch auch sie mussten ordentlich in die Pedale treten!

Über 1.100 Höhenmeter auf einer Strecke von 58 Kilometern – eine echte Herausforderung! Wer es etwas kürzer mochte, entschied sich für die 26-Kilometer-Runde mit rund 500 Höhenmetern. Los ging’s an der vereinseigenen Skihütte in Burbach. Von dort führte die Route über das Würgendorfer Denkmal bis hoch zum Gilsbacher Sportplatz. Ab hier teilte sich das Feld: Die Kurzstrecke ging weiter über den Wahlbacher Friedhof, während sich die Langstreckenfahrer über Wiederstein, Zeppenfeld und zurück nach Wahlbach kämpften. Die letzte Etappe führte alle gemeinsam durchs malerische Buchhellertal zurück zur Skihütte.

Insgesamt 110 ambitionierte Radler stellten sich der sportlichen Herausforderung. „Für die unsicheren Wetterbedingungen war das eine klasse Beteiligung!“, freute sich Martin Knaus vom Vereinsvorstand.

Doch das war erst der Anfang! Am Nachmittag ging es weiter mit dem Extremathlon am Skihang – einem Gelände, das alles von den Teilnehmern forderte. Auf einer 600 Meter langen Strecke mit satten 100 Höhenmetern ging es zu Fuß oder auf dem Mountainbike zwei- bis dreimal steil bergauf. Für den Nachwuchs wurde der Parcours altersgerecht verkürzt – aber keineswegs weniger anspruchsvoll! Eine 450 Meter lange Strecke mit moderaterer Steigung musste ebenfalls mehrfach bewältigt werden.

Der Wiesenuntergrund verlangte den Athleten alles ab – und genau das machte den Reiz aus. Beim Extremathlon gab es für Einzelstarter eine Zeitgutschrift von 1:40 Minuten. Zwei besonders Hartgesottene stellten sich der „Hard Version“ des Wettbewerbs – mit beeindruckender Dominanz: Silas Becker und Eddy Frantz setzten sich gleich zu Beginn ab und bauten ihren Vorsprung souverän aus. Mit ihrer Topzeit von unter 27 Minuten ließen sie der Konkurrenz keine Chance.

Spannung herrschte auch bei der „Extremen Version“: In einem packenden Finish sicherten sich Thilo und Matthias Rettler mit nur 15 Sekunden Vorsprung den Sieg vor dem starken Team Petri/Richter.

Im Kinder- und Jugendduathlon gab es einen Altersbonus: Für jedes Jahr Altersunterschied gab es 10 Sekunden Zeitgutschrift – ein echter Anreiz für den Nachwuchs. Besonders beeindruckend: Die Brüder Hans (7) und Franz (8) Fricke aus Gilsbach dominierten ihre Altersklasse. Kein Wunder – die beiden trainieren bereits regelmäßig als Triathleten und stehen gemeinsam mit Mama Franziska und Papa Lars auf dem Trainingsplan. Vater Lars zeigte ebenfalls starke Leistung und sicherte sich den dritten Platz bei der „Extremen Version“ als Einzelstarter.

Mit sportlicher Leidenschaft, familiärem Flair und einer guten Organisation hatten die Teilnehmer und Zuschauer einen schönen Tag voller Emotionen, Teamgeist und persönlicher Bestleistungen.

Ergebnisse im Überblick:
Extrem Young:

  1. Hans Fricke / Franz Fricke – 6:15 Min.
  2. Levi Lenz / Carlo Lenz – 6:55 Min.
  3. Emma Heinz / Lieselotte Oberin – 7:33 Min.
  4. Thies Neysters / Björn Däumchen – 7:36 Min.
  5. Paula Heinz / Alva Schmidt – 8:48 Min.
  6. Ida Knaus / Emil Knaus – 9:03 Min.
  7. Mika Kuckenberg / Paul Merz – 9:23 Min.

Hard Version:

  1. Silas Becker / Eddy Frantz – 26:46 Min.
  2. Julian Heinz / Thomas Senega – 29:08 Min.
  3. Nordin Schlich / Felix Funke – 30:41 Min.
  4. Stefan Hess / Leif Mose – 36:39 Min.
  5. Sabine Klein / Lars Klein – 37:10 Min.
  6. Sabine Kuckenburg / Andrej Schütz – 43:58 Min

Extreme Version:

  1. Thilo Rettler / Matthias Rettler – 45:00 Min.
  2. Raphael Petri / Nils Richter – 45:15 Min.
  3. Lars Erik Fricke – 48:46 Min.
  4. Markus Ringer / Henrik Bauer – 50:28 Min.
  5. Björn Büdenbender – 53:13 Min.
  6. Anja Schneider-Schaffarczik / Lina Schneider – 57:32 Min.
  7. Markus Kringe / Mirko Kringe – 58:51 Min.
  8. Rüdiger Stahl / Florian Bietz – 59:48 Min.